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Terrassenplatten aus Naturstein richtig verlegen

Die Verlegung von Natursteinplatten in Splitt Bett hat Tradition und wird seit Jahrhunderten, ja Jahrtausenden bei Belägen aus Naturstein angewendet.

Splitt Verlegung gehört zu den schnelleren und in der Regel auch kostengünstigsten Verlege Arten. Wenn ein Stein mal defekt ist, lassen sich auch kleinere Schäden in Splitt Verlegung leichter korrigieren. Ein unversiegelter Belag unterbricht den natürlichen Wasserkreislauf nicht und lässt Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickern. Rasch siedeln sich, vor allem im Halbschatten und Schatten Moose und manchmal auch Gräser und Kräuter an. Durch das Vermossen der Fugen fügt sich das Pflaster sehr harmonisch in den Garten ein. Es kann aber nicht so gut gesäubert werden. 

Hierfür gibt es bei ungebundener Bauweise von Pflastersteinen oder Terrassenplatten drainagefähige Verfugungsmörtel. Ein Beispiel ist Rompox Easy, der Marke Romex. Die Fuge lässt Wasser durch, aber der Belag bleibt Unkrautfrei und ist gut zu reinigen.

Im Garten stehen nicht dieselben Möglichkeiten zur Verdichtung des Unterbaus zur Verfügung, wie im Straßenbau. Durch Mörtelfugen würde das Pflaster total versiegelt. Deshalb wird speziell im Garten – und Landschaftsbau versucht Dränage fähig zu verlegen.

Dies können Sie dennoch in 2 Arten der Verlegung machen: 

Gebundene und ungebundene Bauweise

Ungebundene Bauweise: Möglicher Aufbau der Schichten
1. Terrassenbelag oder Pflastersteine
2. Splittbett, Körnung zum Beispiel 2 – 5 mm (ca. 3 – 5 cm)
3. Tragschicht, Körnung zum Beispiel 0 – 45 mm (ca. 20 cm)
4. Frostschutzschicht, Körnung zum Beispiel 0 – 32 mm ( ca. 10 cm)
5. Untergrund mit Planum

Gebundene Bauweise (auf ungebundenen Untergrund): Möglicher Aufbau der Schichten
1. Terrassenbelag oder Pflastersteine, Fuge mit dränfähigen Fugenmörtel
2. Kontaktschicht zum Beispiel gräfix 34 fein Mittelbettkleber
3. Unterlagsdränmörtel : Einkornbeton, wasserdurchlässig wie die Schicht oberhalb (ca. 9 cm)
4. Drainagematte zum Beispiel Pocodrain GK
5. Frostschutzschicht: Körnung zum Beispiel 0 – 45 mm (ca. 20 cm)
6. Untergrund mit Planum: gewachsener Boden

Aufbau-gebundene-Verlegeweisse_kleines-Format_LQ

Je nach Terrassenbelag kann die eine oder andere Methode sinnvoll sein. Manche Bauvorhaben geben eine gebundene Verlegeweiße sogar vor.

Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ein Estrich schon besteht. Wir bitten hierbei zu beachten, dass die Erläuterung einer gebundenen Bauweise nur als Beispiel auf ungebundenen Untergrund, nicht aber auf Estrich besteht. Sollten Sie hierfür Aufbauhinweise benötigen, lassen Sie uns das bitte wissen.

Aber auch Gesteinssorten wie Travertin Platten oder Polygonalplatten empfehlen wir gebunden in Einkorn Mörtel zu verlegen.

Auch Keramikplatten sollten in gebundener Bauweise verlegt werden, da die Ausdehnung durch Wärme Unterschiede bei Keramik eine große Rolle spielt und eine Verfugung nur bei gebundener Verlegeweiße Sinn macht. Lässt man die Fuge hingegen bei ungebundener Verlegeweiße offen, hat man bei pflegeleichten Keramikplatten im Gegenzug die schlecht zu pflegende Fuge, dies muss man abwägen.

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